Foliage
Verändert

Kleine Layoutänderung.
Etwas herbstlicher.

Liebe Grüße, Rose
7.9.07 16:06


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Die Ruhe vor dem Sturm

Inspiriert durch die Zeichnung "Amor & Psyche" von Asfahani (PreciousPlaything).

Um ihn herum herrschte das völlige Chaos.
Laut fluchend und unruhig liefen seine Kameraden in dem großen Zelt hin und her, andere saßen stumm trauernd auf ihren harten Betten, die Blicke regungslos and die Decke gerichtet.

Auch Salmao saß auf seiner Liege und dachte nach. Seine Gedanken schweiften ímmer wieder zurück in das Schlachtgetümmel von vor ein paar Stunden, doch es kam ihm so vor, als wäre gerade vor einem Moment gewesen. Zu nah sind sie ihm noch. Die Bilder von fallenden Kriegern aus den eigenen Reihen, die Schreie der Feinde, wie sie sich laut auf die unvorbereiteten Kameraden stürzten.

Es kam alles so plötzlich. Er konnte sich genau erinnern.
Salmao und seine Krieger hatten sich nach einer erfolgreichen Nahrungssuche in den Wäldern wieder in ihre Hütten eingefunden, als ihnen aufiel, das etwas anders war.
Es roch auf einmal anders, bestimmte Dinge hatten sich verändert.

Er stand auf, augenblicklich war wieder Spannung in seinem muskulösen Körper und aufmerksam schaute er sich um. Schob die eine oder eine Kiste aus Holz unter den provisorischen Regalen hervor.
Irgendjemand war hier gewesen.
Dessen war er sich sicher.

Sein Herz begann zu klopfen, als er begriff, was Sache war. Eines nach dem anderem kam ihm vor sein inneres Auge und ließ seinen Atem stocken.
Erst der Überfall um Zeit zu schinden. Um seine Kameraden und ihn zu schwächen. Dann die scheinbare Ruhe in ihrem Lager, um sie in Sicherheit zu wiegen...
Um sie dann aufs Neue unruhig werden zu lassen.

Salmao war so geschockt von seiner eigenen Blindheit und der Hinterhältigkeit des Feindes, das er sich kaum bewegen konnte.
Er wollte sich umdrehen, seinen Freunden und Kriegern was zurufen, doch er konnte nicht.
Nicht rechtzeitig, denn zur beinah gleich Zeit ertönte das Signal der feindlichen Krieger und starr vor Angst konnte er nur noch zusehen, wie sie seinen Stamm überfielen...
23.8.07 20:47


Die letzte Bitte

Sanft schien der Mond durch das Fenster und brach am Rand des Bettes, was in der Mutte des kleinen, weißgetünchten Zimmers stand. Die dünnen Vorhänge wiegten sich im leichten Wind der dunkelblauen Nacht.
Die junge Frau saß auf dem Stuhl neben dem Bett und betrachtete ihre nicht wesentlich ältere Schwester liebevoll.

...

to be continued...
19.6.07 22:13


Es geschieht nichts...

Inspiriert durch "Doltschin - Die anderen Seiten der Wirklichkeit" von BeautifulExperience. Den Ursprung in der Matrix und nun Teil der Zähmung.


Es geschieht nichts ohne einen Grund, sage ich mir immer.

Eine Sekunde kann enorm viel verändern zur gleichen Zeit an mehreren Orten.
Eine Bewegung, ein Blick, eine winzig kleine Regung und schon kannst du es nicht mehr stoppen.
Du weißt nicht, was passieren wird, doch du ahnst es schon von Anfang an, das etwas nicht stimmt.

Das Auto hörst du schon von weitem, doch du gehst keinen Schritt weiter. Das Kreischen und die Schreie um dich herum werden lauter und du wendest den Kopf, als es nur noch ein paar Meter von dir entfernt ist. Dein Herz schlägt immer heftiger und du hast das Gefühl, die Menschen hören es, doch das tun sie nicht.

Sie fühlen nicht, was du fühlst, hier und jetzt. Sie sehen nicht, was passiert, zur gleichen Zeit, weil sie sich vor Entsetzen abwenden.
Genau in diesem Moment.
Es geschieht nichts ohne Grund, sage ich mir immer wieder...

Es fühlt sich so an, als könnte ich mir selbst von oben herab zuschauen. Das Gefühl ist nicht zu beschreiben, als das heiße Metall meine Haut berührt, es zischt und wie ein Stich flammt der kleine Biss durch meine Adern, während ich gleichzeitig einen Fuß, nur einen Schritt, weiter nach vorn setze.
Die Luft zerbarst, vor mir und hinter mir, ich verliere die Orientierung und dann schreie ich so wie ich noch nie in meinem Leben geschrieen habe und doch fühlt es sich seltsam an.
Seltsam angenehm ja, fast befreiend.

Ich überwinde den Schmerz, der sich nun unaufhaltsam über meinen ganzen Körper schleicht, es ist kein Schmerz mehr, nein, für mich ist es wie ein Feuer, das ich brauchte, um diesen Schritt zu gehen.

Den Schritt nach vorn und doch zurück. Zurück ins wirklich Leben, fort von der Farce, die sich Gesellschaft und Leben nennt, die mich bis dahin wieder umgeben hat, in sich aufsog und keine Freiheiten ließ.

Das Auto fährt an mir vorbei, versucht auszuweichen, doch es misslingt und eine blutende Schramme an meinem Bein hinterlässt. Mein Schrei wird leiser, ich öffne die Augen und atme tief ein. Bekannter Geruch durchströmt meine Nase...ich rieche Düfte aller möglichen Blumen und Pflanzen, spüre die Hitze auf meiner Haut, die Feuchte durchdringt meine Kleider...höre die Schreie der Tiere, ungezähmt und nu für immer ein Teil von mir.
Die Wildnis hat mich wieder.
Und ich bin bereit.
9.5.07 18:53


Festgehalten

Dass ich mich dir mal so zeigen würde, hätte ich selbst nicht gedacht und doch war es von Anfang an klar.
Doch ich konnte schon nicht bei unserem Treffen damals im kleinen Café widerstehen, als du mich das erste Mal fragtest: „Darf ich dich fotografieren?“.
Ich lächelte nur und ließ dich warten.

Nun liege ich hier auf zerwühlten Laken, nur in Dessous bekleidet, die du für mich ausgesucht hast, und folge der Kamera, die langsam um mich herum wandert. Es blitzt und ich schaue zur Seite und ziehe die dünne Decke über meine Brüste, deren Nippel noch immer vor Erregung aufrecht stehen.
Dann wende ich den Blick wieder zu und lasse mich nach hinten in die Kissen fallen. Langsam beginne ich mich vor deinen Augen auf dem Bett zu räkeln, die Augen zu schließen und meine Hände an meinen Körper entlang wandern zu lassen.

Ich sehe, wie du mit deiner Beherrschung kämpfst, und ich weiß, das du mich in der Position am liebsten hart nehmen und meinen vor Erregung und Geilheit heißen Körper lecken und anspritzen würdest.
Doch noch fotografierst du mich. Wie ich der Kamera näher komme, mich vor dich auf den Bettrand setze und die Beine weit spreize.
Ich schau dich an und du verstehst.

Ich höre deinen Atem schneller werden, als du mir näher kommst und mich küsst.
Sanft, leise und doch brennend heiß vor Gier.
Ich merke, wie ich erneut in deinem Kuss verschwinde, die Welt um uns herum am liebsten vergessen, dich an mich ziehen und deinen sanften Lippen an meinem bebenden Körper hinunter führen würde in die vor Lust tropfende Spalte…
1.6.07 14:41


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